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Zitterpappel zum Baum des Jahres 2026 gekürt

Die Zitterpappel (Populus tremula) wurde von der Stiftung Baum des Jahres – Dr. Silvius Wodarz – zum Baum des Jahres 2026 gekürt. Sie steht für Widerstandskraft, Artenvielfalt und Erneuerung im Klimawandel.

Merkmale: mittelgroßer, sommergrüner Laubbaum mit 20 bis 30 m Höhe, breit verzweigter Krone und gezähnten, zittrig schwingenden Blättern. Bevorzugt sonnige bis halbschattige, gut durchlässige Böden.

Ökologische Bedeutung: Pionierart, die Schadflächen schnell wiederbesiedelt und Wald regeneriert; wichtig für die Artenvielfalt. Über 60 Schmetterlingsarten sowie zahlreiche Vögel profitieren von ihr.

Forschung: Im Projekt TreeHarm wird unter anderem gezeigt, dass Mykorrhiza-Behandlungen die Widerstandsfähigkeit stärken und RNAi-Ansätze Schädlingsbefall reduzieren können.

Aufruf der Stiftung: Schutz und verstärkte Integration der Zitterpappel in Landschaft und Wald.

Hintergrund: Die Stiftung benennt seit 1989 jedes Jahr einen Baum des Jahres, um Natur- und Umweltschutz zu fördern. Die Schirmherrschaft übernimmt Silvia Breher; Levke Riedel wurde Baumkönigin. Die Initiative ruft zu Baumpflanzungen und weiteren Aktionen auf.

Den ausführlichen Bericht der FNR finden Sie auf wald.fnr.de.

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