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Verbände starten gemeinsame Kampagne zur Wiederherstellungsverordnung

Kampagnenlogo „No W-VO Deal“

Die Land- und Forstwirtschaft warnt vor den Folgen der EU-Wiederherstellungsverordnung (W-VO) für Ernährungssicherung und klimaresiliente Wälder. Ohne grundlegende Überarbeitung drohen Flächenstilllegungen, steigende Bürokratie und höhere Preise. Die AGDW fordert die Bundesregierung auf, Koalitionsversprechen zu erfüllen und praxisnahe Lösungen zu ermöglichen.

Prof. Andreas Bitter (AGDW) erklärt: Die W-VO verkennt Klimawandel und Standortdynamik, verhindert nachhaltige Bewirtschaftung und den Aufbau klimaresilienter Wälder. Die Kampagne #LandSchafftZukunft betont Gestaltungsspielraum und Vertrauen in die Praxis statt verordneter, bürokratischer Lösungswege.

Max von Elverfeldt (Familienbetriebe Land und Forst): Die Verordnung schafft Bürokratie und gefährdet Versorgungssicherheit und Preise. Die Forderung lautet „No Deal“ – praxisnahe Lösungen und eine Bundesregierung, die Wort hält.

Kritik kommt auch aus den Ländern. Die Agrarministerkonferenz 2025 bemängelt fehlende Ausstattung, Zeitvorgaben, Bürokratiebelastung und fehlende klimaadäquate Maßnahmen. Die Kampagne klärt über die Folgen auf und ruft zu einer grundlegenden Überarbeitung auf.

Unter #LandSchafftZukunft zeigt die Kampagne Beispiele aus der Praxis und fordert Pragmatismus statt weiterer Paragrafen.

Quelle: AGDW

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